Wo auf dem Weg beginnen?

Dies ist ein sehr wichtiger Beitrag. Bitte lesen Sie den Beitrag zuerst vollständig durch, ohne auf einen Link zu klicken.. Vielleicht möchten Sie den Beitrag dann mehrmals lesen und auf die Links klicken, um mehr über wichtige Punkte zu erfahren. Tatsächlich trifft dies auf alle Artikel zu: Es ist besser zuerst einen bestimmten Beitrag vollständig zu lesen, um die Hauptidee zu erfassen und dann die Details über die Links anzugehen.

  • Jeder, der diese Website liest, war in der Vergangenheit Buddha Dhamma ausgesetzt. Mit “Vergangenheit” meine ich die anfanglose Zeit. Jeder von uns lebte und starb unzählige Male in den meisten der 31 Reiche der Existenz; siehe Die große vereinheitlichte Theorie. Auch wenn ein Buddha nur in großen Zeitabständen auftaucht, gab es trotzdem unzählige Buddhas. Einige von Ihnen mögen das nicht glauben und das ist in Ordnung. Es kann später Sinn machen.

Jeder von uns hat irgendwann dem Vortrag eines Buddha gelauscht, hat die höchsten Jhanas erreicht und auch im Tierreich und der Hölle (Niraya) gelebt. Unser Charakter und unsere Gewohnheiten haben sich oftmals von “gut” zu “schlecht” geändert. Unendlichkeit ist sehr schwer mit dem Geist zu erfassen; siehe Sansarische Zeitskala und Unendlichkeit – Wie groß ist das?. Vielleicht möchten Sie auch das hervorragende Buch “Der Beginn der Unendlichkeit” von David Deutsch (2011) lesen, wenn Sie an einer “wissenschaftlichen Meinung” interessiert sind. Tatsächlich sind die Beschreibungen in beiden Fällen in dem Sinne sehr ähnlich. Viele Dinge, die unplausibel klingen, sind nicht wissenschaftlich unplausibel, sondern in der Tat notwendig, um die wissenschaftlichen Daten zu erklären.

  • In diesem Leben ist es leicht sich an relativ neue Ereignisse in der sansarischen Reise zu erinnern. Diejenigen, die sich an vergangene Leben erinnern können, erinnern sich an das vergangene oder höchstens ein paar Leben; siehe Hinweise auf Wiedergeburt. Die “Gewohnheiten” und “Tendenzen”, die wir haben, sind diejenigen, die wir in den letzten Wiedergeburten hatten.
  • Daher kann es für manche Menschen leichter sein, in ein Jhana (oder eine gute meditative Erfahrung) zu kommen, nur weil sie diese Erfahrung in vergangenen Leben hatten. Für andere Personen könnte es schwieriger sein, nur weil diese Person diese Erfahrung nicht innerhalb der letzten Leben hatte.

Man sollte sich davon nicht entmutigen lassen, wenn das Verstehen von Dhamma oder “Meditationserfahrung” anders im Vergleich zu anderen Personen zu sein scheint. Das Wichtigste ist zuerst zu bestimmen, wo man sich relativ zu den Dingen befindet und an der richtigen Stelle beginnen. Meistens gibt es auch keine Korrelation zwischen dieser Bewertung und dem angesammelten “Buchwissen”.

Man könnte die grundlegenden Richtlinien des Buddha verwenden. Es gibt fünf Stufen:

  • Dana (Geben, Großzügigkeit, Sorge um das Wohlergehen anderer).
  • Sila (moralisches Verhalten).
  • Sagga (wörtlich “Himmel”, bedeutet aber ruhigen und friedlichen Geist).
  • Ädeenava (Sehen der Fruchtlosigkeit und Gefahren im Wiedergeburtsprozess in den 31 Reichen).
  • Nekkhamma (Verlieren der Anhaftung an “Dinge” in den 31 Reichen und fleißige Arbeit hin zu Nibbana), was wiederum zu Nissarana führt (Stoppen des leiderfüllten Wiedergeburtsprozesses) und somit zu Nibbana.

Dies sind keine klar abgegrenzten Schritte, sondern Richtlinien.

1. Die meisten Menschen, unabhängig von der Religion, sind großzügig und geben gern. Genau wie Sila darunter induziert Dana Glück in einem selbst.

2. In Pali ist es Sila; in Sinhala ist es “Seelaya” (“sisil” bedeutet Abkühlen und “laya” bedeutet Herz, also “gekühltes Herz”) und ist somit ein wenig erklärender.

  • Jede Handlung, die das Herz zum Abkühlen bringt, ist ein Akt von Sila, d.h. es ist moralisches Verhalten.
  • Wenn wir mit Mitgefühl handeln und jemanden, der hungrig ist, mit Essen versorgen, lässt das unser Herz abkühlen. Auf der anderen Seite, wenn wir etwas Unmoralisches oder Unangemessenes tun, wird unser Herz abgelenkt und die Herzfrequenz steigt. Der ganze Körper heizt sich auf; siehe Wie man Nibbana schmeckt.
  • Es ist dasselbe Mitgefühl, das sich auch auf andere Lebewesen erstreckt, und die Grundlage der fünf Gebote bildet: Vermeidung jeglicher Taten, die für andere Lebewesen schädlich sind; siehe Die fünf Gebote – Was der Buddha damit meinte.
  • Menschen sind im Vergleich zu Tieren auf einem viel höheren “Bewusstseinsniveau”, deshalb müssen wir besondere Achtsamkeit haben, um nicht einmal die Gefühle eines anderen Menschen zu verletzen; siehe Gewichtung von unterschiedlichem Kamma. Es ist auch eine gute Gewohnheit, allen Lebewesen Metta zu geben (liebende Güte); siehe Kamma, Schulden und Meditation.

3. Wenn man zur Sagga-Stufe kommt, ist es relativ einfach, den Geist zu beruhigen. Man fängt an Niramisa Sukha zu fühlen (siehe Drei Arten von Glück – Was ist Niramisa Sukha?) bzw. das Glück der Abkühlung, indem man freiwillig Dinge aufgibt, die sonst ziemlich besitzergreifend für einen waren. Es ist sehr subtil. Man kann nicht einfach alles geben, was man besitzt. Das würde nur zu Patigha oder innerer Reibung führen. Darüber hinaus hat man Verantwortlichkeiten und Schulden zu tilgen.

  • Verschiedene Menschen werden aufgrund verschiedener “Trigger” “aufgeregt”. Das liegt daran, dass wir sehr unterschiedliche sansarische Gewohnheiten haben: Dinge, die wir wirklich mögen und Dinge, die wir wirklich nicht mögen. Es gibt mehrere Beiträge zu diesen Gewohnheiten und “Asavas“. Es ist eine gute Idee, eine Selbsteinschätzung vorzunehmen: die “schlechten Auslöser” herausfinden und sich darum bemühen diese zu entfernen.
  • Zum Beispiel, wenn man einen “explosiven Charakter” hat, ist es eine gute Idee, sich zu bemühen, sich selbst zurückzuhalten und auch Metta Bhavana zu praktizieren. Es ist wichtig zu erkennen, dass die Wut in einem selbst ist, nicht in einer äußeren Sache oder Person. Ich könnte z.B. wütend werden, wenn ich an Person A denke, aber es gibt viele andere Leute, die liebevolle Gedanken zur gleichen Person A haben. Dasselbe gilt für Gier, es ist in uns, nicht außerhalb. Diese Charakter/Gathi stammen alle aus sansarischen Vorlieben und Abneigungen.

4. Während es für einige schwierig ist, überhaupt an das “größere Bild” der 31 Reiche und das mögliche Leiden in zukünftigen Wiedergeburten zu denken, mögen einige andere darüber schon “in nicht weit zurückliegenden Wiedergeburten” nachgedacht haben. So kann man motiviert werden nach mehr zu forschen.

5. Die letzte Stufe ist für diejenigen, die “das große Bild” und die Gefahren “in dieser Welt mit 31 Reichen” gesehen haben oder zumindest eine Ahnung davon haben. Wenn man anfängt Niramisa Sukha stark zu fühlen und auch das Leiden in den unteren Reichen zu sehen, wird das Aufgeben des Wiedergeburtsprozesses zu einem dringenden Bedürfnis. Angst vor dem Beenden der Wiedergeburt schwindet. Auch dies kann nicht erzwungen werden. Man wird es fühlen, wenn der Geist bereit ist.

  • Diese Website hat Beiträge, die in einer der oben genannten Kategorien hilfreich sein könnten. Man muss sich umschauen und die passenden Themen finden.
  • Meine Absicht ist es, Material auf allen verschiedenen Ebenen hinzuzufügen, hauptsächlich bis zur Sotapanna-Stufe von Nibbana. Ich hoffe, das wird einem breiten Spektrum von Menschen helfen und auch veranschaulichen, dass Buddha Dhamma die ultimativen Naturgesetze nicht nur bzgl. unserer menschlichen Welt, sondern der gesamten Existenz beschreibt. Buddha Dhamma ist nicht nur eine philosophische Theorie, man kann tatsächlich die Verbesserung der Lebensqualität erfahren, wenn man dem Pfad folgt.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s