Hinweise auf Wiedergeburt

Man muss die sich häufenden Hinweise auf Wiedergeburt ohne vorgefasste Meinungen betrachten. Es ist kein plausibler Weg diese Fälle aus rein materialistischer Sicht zu erklären, z.B. das Bewußtsein entstünde aus toter Materie.

4/25/17: Hier ist ein Video von einer aktuellen Diskussion über die westliche Forschung über die Vergangenheit der Kinder, Nahtod-Erfahrungen etc.:

You Tube – 50 Jahre Forschung am UVA (engl.)

Fälle von Wiedergeburt

Der verstorbene Professor Ian Stevenson an der Universität von Virginia forschte über 20 Jahre über die Echtheit von Wiedergeburtsfällen, die von Professor Jim Tucker fortgesetzt wird. Mehrere Bücher über die Wiedergeburt wurden von diesen beiden Professoren geschrieben. Ein gutes Buch ist „Twenty Cases Suggestive of Reincarnation“ von Ian Stevenson. Übrigens wurde Professor Stevenson später in seinem Leben zum Buddhisten, vermutlich wegen seines Studiums (siehe „Wiedergeburt als Lehre und Erfahrung“ von Francis Story (2003), Erstausgabe 1975).

Hier ist ein Video, das die Arbeit des verstorbenen Dr. Ian Stevenson, Dr. Jim Tucker und Kollegen an der University of Virginia betrachtet:

You Tube – Hinweise auf Wiedergeburt (engl.)

In ihrem Buch „Seelen-Überlebender: Die Reinkarnation eines Kampfpiloten aus dem Zweiten Weltkrieg“, erzählen Bruce und Andrea Leininger die erstaunliche Geschichte ihres Sohnes, der von seinem vergangenen Leben berichtet. Hier ist ein Bericht von ABC News über die Geschichte:

You Tube – Airplane Boy (engl.)

Hier ist eine andere Geschichte der Wiedergeburt eines Generals aus dem Bürgerkrieg:

You Tube – Born again? (engl.)

Hier ist ein 3 -Jähriger, der buddhistische Suttas singt (und das sehr gut). Kann ein 3-Jähriger solch komplexe Suttas auswendig kennen?

You Tube – 3-year-old (engl.)

Wunderkinder

Ein weiteres Beweisstück kommt von Wunderkindern. Hier ist die Geschichte über Jake Barnett aus einem 60-minütigen Bericht:

You Tube – Barnett (engl.)

1. Viele Leute sagen, dass der direkte „Beweis“ für die Wiedergeburt nicht gegeben werden kann. Es ist eigentlich umgekehrt: Wenn jemand sich davon überzeugen kann, dass nur einer dieser Wiedergeburtsfälle wahr ist, dann gibt es keine Möglichkeit, es auf andere Weise zu erklären.

  • Wenn es eine Verbindung zwischen zwei Leben gibt, die an zwei geographischen Orten lebten (auch zeitlich getrennt), gibt es in der gegenwärtigen Wissenschaft keine Erklärung dafür. Da ist keine Möglichkeit, eine Verbindung zwischen der DNA dieser beiden „Personen“ herzustellen. Eine rein materialistische Sichtweise kann es nicht erklären.
  • Die jüngsten Erkenntnisse in der Wissenschaft zeigen, dass die Materie an verschiedenen Orten auf einer fundamentalen Ebene verstrickt ist. Auch „ein Lebewesen geht einfach von einem physischen Körper zu einem anderen“.

2.  Es gibt einen Weg, über den man sich an die eigene Vergangenheit erinnern kann, auch viele Leben zurück. Dies ist möglich durch die Entwicklung des vierten Jhanas und dann der Kultivierung der magischen (übernatürlichen oder abhinna) Kräfte.

3. Wenn man die Arahant-Stufe erreicht, werden gewisse „übernatürliche Kräfte“ gewonnen. Die Fähigkeit frühere Leben zu „sehen“ (pubbe nivasanussati nana) ist eine davon.

4. Auch kann man durch die Vermutung der Wiedergeburt alle scheinbaren Anomalien und Ungleichheiten des Lebens erklären.

  • Wie könnten wir jemals die Geburt solcher Wunderkinder erklären wie Jeremy Bentham, der bereits in seinem vierten Lebensjahr Latein und Griechisch lesen und schreiben konnte; oder John Stuart Mill, der im Alter von drei Jahren Griechisch lesen und im Alter von sechs Jahren eine Geschichte von Rom schrieb; oder Babington Macaulay, der in seinem sechsten Jahr ein Kompendium der Weltgeschichte schrieb; oder Beethoven, der öffentliche Konzerte gab, als er sieben Jahre alt war; oder Mozart, der schon vor seinem sechsten Jahr musikalische Kompositionen geschrieben hatte; oder Voltaire, der die Fabeln von Lafontaine las, als er drei Jahre alt war?
  • Ist es nicht unendlich wahrscheinlicher, daß alle diese Wunderkinder und Genies, die in vielen Fällen von Eltern kamen, die nicht lesen und schreiben konnten, schon in früheren Geburten die Grundlagen für ihre außerordentlichen Fähigkeiten gelegt hatten?

Hier ist eine Liste mit Wunderkundern von Wikipedia. Sie werden viele Namen kennen:

Wikipedia – Wunderkinder

 

Heilung mit Hypnose

Der verstorbene Dr. Richard Feynman war skeptisch über die Behauptungen in Hypnose-Studien, bis er sich einer Hypnose zu zwei verschiedenen Anlässen unterwarf. In beiden Fällen hat er für sich selbst verifiziert, dass Hypnose funktioniert. Er beschreibt diese beiden Fälle in seinem Buch: „Sicher, du scherzt, Mr. Feynman!“ (1985), S. 66-68.

Hypnose bietet noch eine Reihe „unterstützendes Material“. Es gibt viele Fälle von Menschen, die sich unter Hypnose an vergangene Leben erinnern. Es ist schwer, die Gültigkeit der meisten Fälle zu bewerten. Allerdings gibt es einen Zweig der Hypnose, die es als Therapie verwendet. Manche Leute scheinen „Phobien“ zu haben, die auf einem schrecklichen Ereignis aus einem vergangenen Leben basieren. Sie können nicht herausfinden, warum sie diese Phobien haben, aber wenn ein Hypnotiseur diese Erfahrung hervorbringt, werden sie geheilt. Hier ist ein 20/20 Dokumentarfilm von drei solcher Fälle, wo sie für die Echtheit der Therapiesitzungen bürgen:

You Tube – Hypnose (engl.)

Es gibt Hunderte von YouTube-Videos zu Wiedergeburt und auch viele zu Wunderkindern und Hypnose basierte Heilung von bestimmten Beschwerden.

 

Nahtod-Erlebnisse und Außerkörperliche Erfahrungen

Es gibt immer mehr Berichte über außerkörperliche Erfahrungen (engl.: Out-of-Body-Experiences, OBE) und Nahtoderfahrungen (engl.: Near-Death Experiences, NDE), die nicht nur die Hinweise auf Wiedergeburt stützen, sondern auch mit dem Konzept eines Geist-Körpers (Manomaya Kaya) übereinstimmen.

Es gibt viele YouTube-Videos, aber hier sind drei aktuelle Bücher zu diesen beiden Themen:

  • “Consciousness Beyond Life“, von Pim van Lommel (2010) gibt detaillierte Berichte über Fallstudien von einem renommierten Kardiologen.
  • Brain Wars“ von Mario Beauregard (2012) ist ein Buch von Wissenschaftlern über außerkörperliche Erfahrungen, Nahtoderlebnisse und das Geist-Körper-Problem im Allgemeinen.
  • „Dying to be Me: My Journey from Cancer, to Near Death, to True Healing“ von Anita Moorjani (2012) ist eine persönliche Geschichte von einem Krebsüberlebenden, der in wenigen Wochen sterben sollte, aber innerhalb weniger Tagen genesen war und dabie außerkörperliche Erfahrungen hatte.

 

Diskussion

1. Manche von Ihnen fragen sich vielleicht, ob es hier eine Inkonsequenz gibt. Der Buddha sagte, dass es äußerst selten ist, als Mensch geboren zu werden. Gemäß den obigen Wiedergeburtsfällen, scheint es, dass Menschen im menschlichen Reich in aufeinanderfolgenden Leben geboren werden. Wenn es so schwer ist eine menschliche Geburt zu erreichen, wie kann das sein?

2. Das ist nicht inkonsitent. Das Hauptproblem hierbei ist eine weitere Fehlinterpretation: Bhava“ oder Existenz ist nicht das gleiche wie „Jathi“ oder Geburt (siehe Paticca Samuppada). Ein Lebewesen, das die kammische Energie für eine Existenz erschöpft, ergreift im Tod ein weiteres starkes kammisches Potential für die nächste Existenz, einen Kamma-Samen (Kamma Beeja). Wenn die Energie dieses kammischen Potentials groß ist, kann das Wesen innerhalb dieser Existenz vielfach wiedergeboren werden, bis diese kammische Energie erschöpft ist.

3. Wenn man also eine sehr verdienstvolle Tat getan hat und irgendwann während seiner sansarischen Reise diesen Kamma-Samen ergreift, kann die darin gespeicherte Energie viele Wiedergeburten innerhalb dieser Existenz bewirken.

In den Fällen, wo der physische Tod vor dem Aufbrauchen der Kamma-Energie auftritt, verlässt der Manomaya Kaya (auch Gandhabba genannt) den toten Körper und wartet auf eine geeignete Gebärmutter. In diesem Fall kann die Gandhabba physische Ähnlichkeiten wie bestimmte Gesichtszüge, Narben oder Geburtsmarken mit ins nächste Leben tragen,
Wenn Wiedergeburt stattfindet, kann der neue physische Körper viele Ähnlichkeiten mit dem alten Körper haben. In vielen Wiedergeburtsfällen wurden solche physischen Ähnlichkeiten bestätigt (wie im Fall des Generals aus dem Bürgerkrieg im Video oben).

4. Es ist wichtig sich daran zu erinnern, dass in Paticca Samuppada der Schritt „upadana paccaya bhavo“ zur nächsten Existenz führt, d.h. das Ergreifen oder Verlangen (Upadana). Diese Existenz (Bhava) kann genug kammische Energie haben, um mehrere Wiedergeburten z.B. als Hund zu unterstützen. Sobald eine gegebene Existenz erfaßt ist, führt der nächste Schritt „bhava paccaya jati“ zu wiederholten Geburten als Hund, bis diese kammische Energie erschöpft ist.

5. Wenn auf der anderen Seite die kammische Energie für das Bhava zum Zeitpunkt des Todes verbraucht ist, dann wird ein neues Bhava im Todesmoment erfaßt, und die daraus resultierende Gandhabba wird ganz anders sein. Ist bspw. die kammische Energie eines Mensch verbraucht und es wird der Kamma-Samen für eine Existenz als Elefant erfasst, dann wird die resultierende Gandhabba den „Abdruck“ eines Elefanten haben und zeitlich versetzt eine Elefanten-Gebärmutter finden, um im nächsten Leben geboren zu werden.

6. Es kann schwierig sein, diese Konzepte zunächst zu erfassen. Man muss auf der Webseite nachschlagen, andere Posts lesen und mehrmals lesen, um diese Ideen zu begreifen. Es ist nicht möglich, alles in einem Text zu erklären. Buddha Dhamma kann sehr tief sein, wenn man wirklich verstehen will, wie die Natur funktioniert.

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