Saññā ist grundsätzlich das Erkennen eines externen Sinneseindrucks. Aber es ist mehr als das. Wir erkennen z.B. ein bestimmtes Objekt nicht nur als „Hund“. Viele Menschen können das Tier weiter kategorisieren. Saññā über ein bestimmtes Objekt hängt also von der Person ab.
Gleiches gilt für die anderen vier Sinne. Wenn wir ein Geräusch hören, erkennen wir, was es ist, z.B. Vogelgesang. Manche erkennen auch die Vogelart. Geruch, Geschmack oder Körperkontakt funktionieren in gleicher Weise. Ohne Saññā können wir nichts identifizieren und auch nicht sinnvoll miteinander kommunizieren.
Eines der 31 Reiche der Existenz ist das Asaññā –Reich. Dort haben die Wesen keine Saññā bzw. Wahrnehmung. Diese Wesen sind im Prinzip ohne Wahrnehmung. Nichts wird im Geist registriert. Wenn jemand das 7. Jhana erreicht, Nevasaññā Na’saññā, hat man eine Ahnung vom Asaññā-Reich.
Saññā wird ausführlicher beschrieben in Anicca Saññā kultivieren.